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 GIFT OF THE MAYOR
 
The Gift of the Mayor

2001/2006

As animation to a political strategy in dealing with globalization, a model world is constructed, which offers a manner of action between global and local responsibility. An interview is made with a mayor, asking him to offer his power as a gift to resided corporations.
 
   

Project at Galerie der Stadt Sindelfingen


Sindelfingen / Stuttgart, Galerie der Stadt
Biel / Bienne, Kunsthaus CentrePasquArt

Modelle (Styropor) und Videoprojektion: 11 Objekte zur allegorischen Darstellung des Schenkens, ein Tisch aus Styropor und ein Video

Als Animation zu einer politischen Strategie im Umgang mit Globalisierungen ist eine Modellwelt aufgebaut. Vorgeschlagen wird eine Handlungsmöglichkeit zwischen globalisierter Ökonomie und lokaler Verantwortung. Fusionen von Konzernen zu noch grösseren Konsortien entziehen den Kommunen wichtige Ressourcen. Die Betriebe fühlen sich damit nur noch bedingt verantwortlich für die einzelnen Standorte. Um den globalisierten Konzernen also eine lokale Verantwortung «einzuimpfen» wird durch ein kulturelles Projekt die Idee des Schenkens initiiert. Mit den Kommunalpolitikern (am Beispiel von Sindelfi ngen und Detroit als Standorte von Daimler-Chrysler im Jahre 2001) werden Interviews durchgeführt. Sie sollen von der Idee überzeugt werden, anlässlich einer Feier dem Konzern ihre politische Kompetenz zu schenken und ihn damit an die lokale Verantwortung zu binden.

In den Ausstellungsräumen wird der Prozess modellhaft inszeniert: Einerseits mit einem überdimensionalen Spieltisch und einem kleinen Monitor, worauf das geführte Interview mit dem Bürgermeister vorgeführt wird. Andererseits mit einem Kabinett verschiedener Figuren aus Styropor, wobei jede für einen bestimmten Begriff und eine einzelne Bedeutung des Schenkens steht. So zum Beispiel der Empfänger oder der Beamtenstatus, der jedem Geschenk innewohnende Hintergedanke, die Beilage, die Geschenkübergabe, die Danksagung, das Amt verschenken, der Gutschein, die Verwaltung des Geschenkes, die Gegenleistung und das eigentliche Ziel: das Gelingen.